Umweltfreundliche Mobilität als Beitrag zum Klimaschutz. Ineffiziente
Benzinmotoren belasten mit ihrem CO2-Ausstoss die Umwelt massiv und
tragen entscheidend zur Klimaveränderung bei. Also umsteigen auf Gas-,
Elektro oder Hybridmobile! Zudem macht auch das Flyer- und TWIKE-Fahren
mächtig Spass und für die Einkäufe in der Innenstadt spricht der
öffentliche Verkehr, besonders wenn man sich die Sachen anschliessend
vor die Haustür liefern lassen kann.
Wie wenn der Hinweis noch notwendig gewesen wäre … Bern erlebte im
August das dritte Hochwasser in 10 Jahren, und die Kadenz erhöht sich.
Verglichen mit den gleichzeitig betroffenen 20 Millionen Obdachlosen in
Indien und Bangladesh hält sich das Ausmass der Überschwemmungen in
engen Grenzen, aber wenn es so weitergehen sollte, wer weiss … und dass
zwischen den Überflutungen in Südostasien, den Rekordhitzesommern in
Osteuropa und den immer häufiger auftretenden Taifunen in China ein
direkter Zusammenhang mit der globalen Klimaerwärmung besteht,
bestreitet ernsthaft niemand mehr. Es gilt also etwas zu tun, vor allem
bei den ganz grossen CO2-Produzenten, natürlich aber eben auch bei uns
im kleinen Bern. Klimakatastrophen kennen keine nationalen und schon
gar keine Kantonsgrenzen.
Am 22. September findet in der Berner Innenstadt der «Bern bewegt-Tag»
statt. Eine Teststrecke für alternativ angetriebene Fahrzeuge aller Art
steht im Bereich Aarbergergasse-Genfergasse-Neuengasse für Probefahrten
zur Verfügung. Auf dem Waisenhausplatz stellen Hersteller und
Importeure Autos und andere Fahrzeuge aus, die ohne den herkömmlichen
Benzinmotor auskommen, also etwa die VW- oder Citroën-Gasfahrzeuge, die
Honda- und Toyota-Hybridmobile sowie natürlich ein komplettes Sortiment
von trendigen Rollern, Akkuvelos und Trottinetts. Die interessierten
Besucherinnen und Besucher können alles gleich selbst ausprobieren.
In Burgdorf und Aarau funktionieren Hauslieferdienste. Ein solcher soll
auch in Bern eingeführt werden. Ziel ist hier, der in der Innenstadt
einkaufenden Bevölkerung den Verzicht auf das Auto als Shoppingvehikel
schmackhaft zu machen, ohne diese zur weiteren Fahrt in ein peripheres
Center zu bewegen. Die Trägerschaft eines solchen Services setzt sich
aus privaten, städtischen und wohltätigen Organisationen zusammen. Die
in der Innenstadt eingekaufte Ware wird den Kunden innerhalb einer
bestimmten Zeit nach Hause geliefert, entweder per Velo mit Anhänger
oder, bei sperrigen Gütern, mit einem hybrid oder per Gas angetriebenen
Lieferwagen. Lieferrayon wären Bern und die unmittelbar angrenzenden
Gemeinden Muri, Köniz, Zollikofen, Hinterkappelen und Ostermundigen.
Der Dienst soll im Frühling 2008 lanciert werden.
Ein ganz cooles alternatives Fahrzeug ist das TWIKE. Es wird von einem
sauberen Elektromotor angetrieben und wer Lust hat, sorgt mit den
eingebauten Pedalen für zusätzliche Power und seine persönliche
Fitness. Seinen Leistungsbeweis erbrachte das Mobil an der vom
damaligen Nationalrat François Loeb geleiteten TWIKE-Challenge ans
Nordkap. Dazu sieht es flott aus und ist erst noch erschwinglich und
kultig. Seit 10 Jahren bewährt sich das 0,5-Liter-Fahrzeug nun im
Alltag von 800 TWIKE- Pilotinnen und -Piloten. Am «Bern bewegt-Tag»
kommt es frisch gestylt und mit neuen Akkus nach Bern. TWIKE-Fans aus
ganz Europa werden das Stadtbild prägen und der Bevölkerung Fahr- oder
Mitfahrgelegenheiten anbieten. Interessierte können vom Helvetiaplatz,
Bärengraben und Viktoriaplatz aus per TWIKE Shuttle-Dienst in die
Innenstadt oder zurück fahren.
Für die Bernerinnen und Berner sowie das Einkaufspublikum aus der
Region gibt es am 22. September also Einiges zu sehen und zu erleben.
Der 22. September bleibt als Durchführungsdatum für den «Bern
bewegt-Tag» fix. Je nach betroffenem Wochentag wird sich dann das Thema
ändern. An einem Montag zum Beispiel würde der öffentliche Verkehr und
Pendlerverkehr thematisiert.
Es geht um saubere Luft und um ein besseres Klima. Das Eventlogo mit der hellblauen Feder soll dies symbolisch darstellen.
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